CECONOMY: Stationäres Geschäft wächst im zweiten Geschäftsquartal 2022 / 2023

CECONOMY, der Mutterkonzern der bekannten Elektronikhandelsketten MediaMarkt und Saturn, kann trotz schwieriger Zeiten erste Erfolge des selbst auferlegten Umbaus und der gemeinsamen Neuausrichtung von MediaMarktSaturn vorweisen. Mitte Mai hat das Unternehmen mit Hauptsitz in Düsseldorf die Quartalszahlen für das zweite Geschäftsquartal 2022 / 2023 bekanntgegeben. So konnte etwa der Umsatz in diesem Zeitraum im Vergleich zum Vorjahr um 6,4 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro gesteigert werden. CEO Dr. Karsten Wildberger blickt dabei trotz „herausfordernder Rahmenbedingungen“ optimistisch auf das zweite Halbjahr des Jahres.

Im Rahmen einer Pressemitteilung von CECONOMY, Europas führendem Unternehmen für Consumer Electronics, wurde Mitte Mai 2023 offiziell bekanntgegeben, dass der Konzern im zweiten Geschäftsjahresquartal sowohl seinen Umsatz als auch sein Ergebnis steigern konnte. Dr. Karsten Wildberger, Vorstandsvorsitzender der CECONOMY AG und Geschäftsführer von MediaMarktSaturn, betonte, dass die neuen Maßnahmen nach einem erfolgreichen Weihnachtsgeschäft im ersten Geschäftsquartal nun auch im zweiten Quartal ihre positiven Auswirkungen gezeigt hätten.

Man konnte, so Wildberger, nicht nur bedeutende Fortschritte in der Transformation von CECONOMY und MediaMarktSaturn erzielen, sondern auch eine effektive Umsetzung der neuen Strategie und die kontinuierliche Optimierung der Betriebsabläufe. Man blicke trotz nach wie vor schwieriger Rahmenbedingungen und einem höheren Nettoverlust – bereits im Vorfeld durch den Verkauf der MediaMarkt-Filialen in Schweden angekündigt – insgesamt zuversichtlich auf das zweite Halbjahr 2023.

Die Neuausrichtung von MediaMarktSaturn und das stationäre Geschäft sorgen für eine deutliche Umsatzsteigerung

Wie schon im ersten Geschäftsjahresquartal konnte ein deutliches Wachstum im stationären Geschäft verbucht werden. MediaMarktSaturn konnte mehr Kunden in den stationären Filialen generieren und im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eine Umsatzsteigerung von 11 Prozent auf rund 4,2 Milliarden Euro verbuchen. Dies sei unter anderem auch eine Folge der Modernisierung der Filialen von MediaMarkt und Saturn sowie der Einführung neuer Filialformate, welche in ihrem Konzept und ihrer Größe besser an die Anforderungen der einzelnen Standorte angepasst sind.

Überaus positiv entwickelte sich außerdem das immer wichtiger werdende Geschäft mit vor Ort geleisteten Dienstleistungen (Services & Solutions) wie etwa dem Abschluss von Mobilfunkverträgen, Versicherungen und Gerätereparaturen, vor allem von Unterhaltungselektronik, Smartphones oder Tablets. Dazu gehört seit einiger Zeit auch die Inzahlungnahme von gebrauchten Elektrogeräten. Ebenfalls positiv wirkten sich auch signifikante Einsparungen in den Bereichen Logistik und vor allem Marketing aus – eine Folge des weiteren Zusammenrückens der einst getrennt voneinander auftretenden Ketten, die nun gemeinsame Werbung machen.

MediaMarktSaturn auf dem Weg zu besserem EBIT und mehr Kundenzufriedenheit

Zum Gesamtumsatz von CECONOMY konnte das Onlinegeschäft, auch dank des immer größeren Fokus auf die Omnichannel-Strategie des Düsseldorfer Konzerns, einen Anteil von 21,5 Prozent beitragen, was rund 1,1 Milliarden Euro entspricht. Zudem konnte auch das EBIT, das bereinigte operative Ergebnis vor dem Abzug von Steuern und Zinsen, verbessert werden. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg dieses um 35 Millionen Euro auf einen Wert von –23 Millionen Euro.

Auch in puncto Zufriedenheit der Kundinnen und Kunden von MediaMarktSaturn konnte der Mutterkonzern CECONOMY profitieren. Die in Net Promoter Score (NPS) gemessene Zufriedenheit lag im zweiten Geschäftsquartal bei einem Wert von 53 und war damit auf dem bereits im Vorquartal erreichten Höchstwert des Unternehmens. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im Geschäftsjahr 2021 / 2022 konnte der NPS damit um 4 Punkte erhöht werden.

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