Rolls-Royce Power Systems stärkt Arbeitgeberprofil mit Fokus auf Gesundheit
Die Rolls-Royce Power Systems baut seine Position als attraktiver Arbeitgeber weiter aus. Die Division des britischen Technologiekonzerns mit Sitz in Friedrichshafen wurde von EUPD Research mit dem Gütesiegel „Gesunder Arbeitgeber“ ausgezeichnet. Damit würdigt das Marktforschungsinstitut insbesondere die systematische Verankerung von Gesundheitsförderung und Mitarbeiterentwicklung im Unternehmen.
Mit rund 10.000 Beschäftigten zählt Rolls-Royce Power Systems zu den bedeutenden Industriearbeitgebern in der Bodenseeregion. Der Konzern verfolgt dabei einen klaren Ansatz: Die Belegschaft wird nicht nur als Ressource betrachtet, sondern als zentraler Treiber des Unternehmenserfolgs. Entsprechend richtet sich die Personalstrategie darauf aus, optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen und individuelle Potenziale gezielt zu fördern.
Gesundheit als Bestandteil der Unternehmenskultur
Die Auszeichnung basiert auf einer umfassenden Analyse der Arbeitgeberstrukturen. Im Fokus stehen unter anderem Maßnahmen zur Förderung von Gesundheit, Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit. Nach Einschätzung von EUPD Research gelingt es Rolls-Royce Power Systems, diese Faktoren konsequent in die Unternehmensprozesse zu integrieren.
Dr. Thelse Godewerth, Chief People Officer und Arbeitsdirektorin, betont die strategische Bedeutung dieses Ansatzes. Für sie ist klar, dass wirtschaftlicher Erfolg und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden eng miteinander verknüpft sind. Physische, psychische und soziale Gesundheit seien grundlegende Voraussetzungen, um den Anforderungen einer sich wandelnden Arbeitswelt gerecht zu werden.
Das Unternehmen verfolgt dabei einen ganzheitlichen Blick auf das Thema Gesundheit. Es geht nicht allein um einzelne Programme, sondern um ein umfassendes Verständnis von Arbeitsumfeld und Unternehmenskultur. Ziel ist es, Bedingungen zu schaffen, unter denen Mitarbeitende ihre Leistungsfähigkeit langfristig erhalten und weiterentwickeln können.
Systematisches Gesundheitsmanagement
Ein zentrales Element dieser Strategie ist das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM). Dieses ist bei Rolls-Royce Power Systems strukturiert aufgebaut und umfasst sowohl präventive als auch unterstützende Maßnahmen. Ergänzt wird es durch Angebote der betrieblichen Gesundheitsförderung, die über den Arbeitsplatz hinausreichen.
Marion Müller, Leiterin des Betrieblichen Gesundheitsmanagements, verweist auf die Breite des Angebots. Neben der Schaffung gesundheitsförderlicher Arbeitsbedingungen setzt das Unternehmen auf Programme, die die Eigenverantwortung der Mitarbeitenden stärken. Ziel ist es, ein dauerhaftes Bewusstsein für Gesundheit zu etablieren und individuelle Kompetenzen auszubauen.
Der Ansatz ist dabei bewusst langfristig angelegt. Statt punktueller Initiativen setzt Rolls-Royce Power Systems auf kontinuierliche Entwicklung. Mitarbeitende sollen befähigt werden, ihren Gesundheitszustand nachhaltig zu verbessern und aktiv zu gestalten.
Orientierung für Fachkräfte
Das Siegel „Gesunder Arbeitgeber“ dient nicht nur der internen Standortbestimmung, sondern auch der Positionierung am Arbeitsmarkt. EUPD Research hat die Auszeichnung entwickelt, um Unternehmen bei der Entwicklung ihrer Arbeitgebermarke zu unterstützen und Fachkräften eine verlässliche Orientierung zu bieten.
Gerade in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Umfeld gewinnt dieser Aspekt an Bedeutung. Qualifizierte Arbeitskräfte achten verstärkt auf Arbeitsbedingungen, Entwicklungsmöglichkeiten und Unternehmenskultur. Gesundheitsangebote spielen dabei eine wachsende Rolle.
Für Rolls-Royce Power Systems ist die Zertifizierung daher auch ein Signal nach außen. Sie dokumentiert, dass das Unternehmen seine Verantwortung als Arbeitgeber ernst nimmt und entsprechende Strukturen etabliert hat.
Unternehmenskultur als Erfolgsfaktor
Nach Einschätzung von EUPD Research zeichnet sich Rolls-Royce Power Systems insbesondere durch eine Kultur der Wertschätzung und des Vertrauens aus. Diese bildet die Grundlage für die erfolgreiche Umsetzung der Gesundheitsstrategie.
Joshua Baaken, Projektleiter bei EUPD Research, hebt hervor, dass die Maßnahmen nicht isoliert betrachtet werden können. Entscheidend sei ihre Einbettung in die Gesamtstrategie des Unternehmens. Die Verbindung von Gesundheitsmanagement, Arbeitsorganisation und Führungskultur ermögliche es, nachhaltige Effekte zu erzielen.
Ein weiterer Aspekt ist die bessere Vereinbarkeit von beruflichen und privaten Anforderungen. Durch die Integration entsprechender Maßnahmen in die Unternehmensprozesse wird Flexibilität geschaffen, ohne die Leistungsfähigkeit zu beeinträchtigen. Dies trägt dazu bei, die Zufriedenheit der Mitarbeitenden zu erhöhen und ihre Bindung an das Unternehmen zu stärken.
Nachhaltige Wirkung auf Unternehmenserfolg
Die Auszeichnung verdeutlicht, dass Rolls-Royce Power Systems Gesundheit nicht als isoliertes Thema betrachtet, sondern als integralen Bestandteil der Unternehmensentwicklung. Der Zusammenhang zwischen Mitarbeiterwohlbefinden und wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit wird dabei bewusst adressiert.
Ein gesundes Arbeitsumfeld kann dazu beitragen, Fehlzeiten zu reduzieren, die Motivation zu steigern und die Produktivität zu erhöhen. Gleichzeitig stärkt es die Attraktivität als Arbeitgeber und erleichtert die Gewinnung qualifizierter Fachkräfte.
Die Rolls-Royce Power Systems verfolgt damit einen Ansatz, der sowohl kurzfristige als auch langfristige Ziele berücksichtigt. Die Investition in die Gesundheit der Mitarbeitenden wird als Beitrag zur Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens verstanden.
Mit der Auszeichnung als „Gesunder Arbeitgeber“ erhält dieser Ansatz nun zusätzliche Bestätigung. Sie unterstreicht, dass die strategische Ausrichtung auf Mitarbeiterwohlbefinden nicht nur intern Wirkung zeigt, sondern auch extern anerkannt wird.