PHENOGY CMO Marcel Kloppenburg über Relevanz strategischer Markenbildung in der grünen Transformation

Energieversorgung, Mobilität, Produktion – zentrale Bereiche der Wirtschaft stehen unter dem Druck tiefgreifender Veränderung. Die sogenannte „grüne Transformation“ betrifft nicht nur Technologien und Geschäftsmodelle, sondern auch die Art und Weise, wie Unternehmen kommunizieren. In Zeiten gesellschaftlicher Unsicherheit, wachsender Komplexität und beinahe endloser Medien braucht es Orientierung – und genau hier übernehmen starke Marken eine tragende Rolle.

Marke als strategische Infrastruktur

Eine Marke hat dabei multiple Berührungspunkte. Sie ist strategische Infrastruktur: ein Bezugspunkt, der Vertrauen stiftet, Haltung vermittelt und Identifikation ermöglicht – intern wie extern. Gerade Unternehmen, die sich im Spannungsfeld von Technologie, Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung bewegen, sind gefordert, klare Narrative zu entwickeln. Und starke(!) Marken.

Die PHENOGY AG, Anbieter nachhaltiger Energiespeicherlösungen, steht exemplarisch für diese Herausforderung. Hier geht es nicht nur um Technologiekommunikation, sondern um die Übersetzung eines komplexen Innovationsvorhabens in verständliche, glaubwürdige und relevante Botschaften – für Kunden, Investoren, politische Entscheidungsträger, Partnerunternehmen. Und die breite Öffentlichkeit. Denn nur mit ihrem Buy-in wird die Transformation zur „Netto Null“ gelingen.

Kommunikation zwischen Innovation und Sinn

In der grünen Transformation reicht es nicht aus, Fortschritt zu behaupten – er muss nachvollziehbar und anschlussfähig sein. Moderne Markenkommunikation bewegt sich daher zunehmend an der Schnittstelle zwischen technologischer Exzellenz und gesellschaftlichem Nutzenversprechen. Wer diese Brücke überzeugend schlägt, schafft nicht nur Sichtbarkeit, sondern auch Legitimität.

Entscheidend dafür: nicht in Werbebotschaften sprechen, sondern in Haltungen. Nicht nur Produkte zu bewerben, sondern Zusammenhänge zu vermitteln. Unsere Aufgabe verschiebt sich damit vom reinen Absender zum Übersetzer: Es geht darum, Relevanz zu schaffen – kontextualisiert, strategisch und transparent.

Strategische Konsistenz statt kurzfristiger Aufmerksamkeit

Die Versuchung, sich über schnelle, aufmerksamkeitsstarke Kommunikation zu positionieren, ist groß – besonders in disruptiven Märkten. Doch strategische Markenführung setzt auf Konsistenz: über Kanäle hinweg, über Zielgruppen hinweg, über Jahre hinweg. Die „grüne Transformation“ ist ein langfristiger Prozess – ihre Kommunikation muss das widerspiegeln.

Nicht vereinzelte Maßnahmen, sondern eine Haltung, Sprache und visuelle Systeme, die bei aller Flexibilität und Geschwindigkeit über alle Kanäle konsistent wirkt, kann Vertrauen schaffen. Und uns ermöglichen, unterschiedlichste Themen transportieren. Gerade in innovationsgetriebenen Unternehmen wie PHENOGY ist diese Disziplin entscheidend, um aus Technologie Vertrauen und aus Fortschritt Wirkung zu machen.

Fazit

In Zeiten tiefgreifender Transformation wird Kommunikation zur strategischen Kernfunktion. Wer den Wandel aktiv mitgestalten will, muss in der Lage sein, ihn auch verständlich zu vermitteln. Starke Marken bieten dabei mehr als nur Wiedererkennung – sie bieten Orientierung. Und genau diese wird heute mehr denn je gebraucht.

 

Über Marcel Kloppenburg:

Marcel Kloppenburg ist Chief Marketing Officer der PHENOGY AG. Der studierte Kommunikationswissenschaftler war u. a. in leitender Position bei MetaDesign tätig und berät seit rund zwei Jahrzehnten Unternehmen in Markenstrategie, Design- und Kommunikationsmanagement. Bei PHENOGY verantwortet er die Positionierung an der Schnittstelle von Technologie, Nachhaltigkeit und Gesellschaft.