Clover Link Elements: APEX bündelt viele Anchor Games Spiele in einer Plattform

Mit Clover Link Elements bringt der Spieltechnik-Anbieter APEX eine Multigame-Software in die Casinos. Sie vereint 4 Haupt- und 18 Anchor Game Titel auf einem einzigen Automaten und ergänzt sie um ein vernetztes Jackpotsystem als zentrale Funktion.

In den Spielsälen großer Casinos zählt jede Minute, die ein Gast vor einem Automaten verbringt. Wer ihn halten will, braucht Abwechslung am Gerät. Genau hier setzt Clover Link Elements an, die jüngste Spieleplattform des Herstellers APEX. Im Kern ist das Produkt eine Software, die gleich mehrere Spiele auf einem Automaten bündelt und sie um vernetzte Jackpots erweitert.

APEX zählt nicht zu den Namen, die außerhalb der Glücksspielbranche geläufig sind. Das Unternehmen mit Konzernsitz im Oberösterreich und Produktion im tschechischen Litvínovice beliefert Casinos und Spielhallen in rund 70 Ländern mit Spielautomaten und kompletter Saaltechnik. Clover Link Elements steht am vorläufigen Ende einer Software-Reihe, die APEX seit Jahren weiterentwickelt und die in vielen Spielbanken längst im Einsatz ist.

Eine Bibliothek statt eines einzelnen Spiels

Der Kern von Clover Link Elements ist eine Spielebibliothek. Insgesamt 22 Titel laufen über die Plattform. Vier davon hat APEX neu für das System entwickelt, die übrigen 18 sind bewährte Klassiker, die das Unternehmen als Anchor-Spiele bezeichnet. Für die Betreiber heißt das: eine breite Auswahl auf einem Gerät, mit der sich frische Inhalte und die Favoriten der Stammgäste kombinieren lassen, ohne für jedes Spiel einen eigenen Automaten vorhalten zu müssen.

Vier Spiele, vier Elemente

Das Herzstück der neuen Inhalte bilden vier Spiele, die APEX an die vier Elemente der Natur angelehnt hat. Clover Inferno steht für das Feuer und arbeitet mit einer Blaze-Funktion, die den Wert eines Kleeblatts über den weiteren Verlauf des Features zufällig anhebt, sowie mit einer Bomb-Funktion, die einer Gruppe von Kleeblättern Multiplikatoren von bis zu x3 zuweist. Clover Twist greift das Element Luft auf und kombiniert eine Boost-Funktion, die den Wert aller Kleeblätter auf dem Bildschirm erhöht, mit einer Collect-Funktion für die sofortige Auszahlung der gesammelten Symbole. Für das Wasser steht Clover Wave mit einer Multiboost- und einer Multicollect-Funktion, die Werte und Auszahlungen um bis zu das Dreifache steigern. Für die Erde steht Clover Tomb mit einer Double-Funktion, die den Wert zufällig gewählter Kleeblätter verdoppelt, und einer Raid-Funktion für unmittelbare Gewinne.

Allen vier Spielen gemeinsam ist das namensgebende 3-Pot-Feature: drei gleichwertige Bonustöpfe je Spiel, die sich im Lauf einer Runde füllen können. Das dritte Feature, welches in allen vier Spielen vertreten ist, multipliziert die Reels mal zwei und ermöglicht es den Spielern, Jackpot-Punkte zu sammeln und diese dann zu gewinnen. APEX bewirbt diese Mechanik mit der Zeile „Triple the Thrill, Endless Rewards!“ und stellt den Betreibern damit mehr Gewinnmomente pro Runde und eine längere Verweildauer in Aussicht.

Das Jackpotsystem als zentrale Funktion

Über die einzelnen Spiele legt sich ein vernetztes Jackpotsystem, eine der wichtigsten Funktionen der Software. Dafür werden die Automaten zu sogenannten Jackpot-Inseln zusammengeschaltet, deren progressive Gewinntöpfe gemeinsam anwachsen. Je größer das Netzwerk, desto schneller steigen die Summen. Neu gegenüber den Vorgängern ist eine zusätzliche, dritte progressive Ebene. Über dem bisherigen Grand-Level sitzt jetzt ein MEGA Progressive Jackpot, den APEX für besonders große Gerätenetzwerke über mehrere Casinos vorgesehen hat und bereits in Ländern wie Zypern aktiv ist. Die oberen Stufen klettern mit jedem Einsatz im Verbund weiter nach oben und erzeugen in den Spielsälen einen sichtbaren Anziehungspunkt.

Die Hardware als Träger

Die Software selbst ist nicht an ein bestimmtes Gehäuse gebunden. Sie läuft auf verschiedenen Spielautomaten von APEX, die das Unternehmen getrennt anbietet. Das größte Modell, der Pinnacle Slant Top, bringt einen 55 Zoll großen 4K-Bildschirm mit. Kompaktere Varianten arbeiten mit gebogenen 43-Zoll-Displays und seitlicher LED-Beleuchtung, die das Spielgeschehen schon aus der Distanz sichtbar macht.

Für die Jackpot-Inseln lassen sich die Geräte zu unterschiedlich großen Anordnungen kombinieren, von Inseln mit acht Plätzen bis zu flexibel erweiterbaren Varianten für die Wand. Darüber zeigen LED-Tafeln in mehreren Größen die laufenden Jackpot-Stände an und machen das Anwachsen für alle Gäste sichtbar.

Marktstart und Verbreitung

Premiere feierte Clover Link Elements im Januar 2025 auf der Branchenmesse ICE in Barcelona. Seither hat die Software viele Märkte weltweit erreicht. In zwei Luxushäusern Nordzyperns, dem Kaya Palazzo und Les Ambassadeurs, ist sie ebenso im Einsatz wie in den Casinos im slowakischen Komárno und Žilina sowie im Grand Casino in Liechtenstein. In Deutschland führt sie die Spielbank Kassel, in Spanien kam sie über den Vertriebspartner Novomatic so wie APEX Germany in die Spielhallen.

Sonya Nikolova, Global Sales Manager bei APEX, erklärte zu den Installationen in Nordzypern, das System sei darauf ausgelegt, den Betreibern maximale Flexibilität zu geben und zugleich ein klar wieder erkennbares Konzept zu bewahren. Über die Einstellungen lasse sich jedes Haus an die eigene Kundenstrategie anpassen, ohne die Markenidentität zu verwässern.

Ende November 2025 kam die Bestätigung aus der Branche. Bei den BEGE Awards im bulgarischen Sofia wurde Clover Link Elements als „Slot Game Product of the Year“ ausgezeichnet. Mit dem Ansatz, viele Hauptspiele und 18 Anchor Games auf einem Automaten zu bündeln und sie über ein gemeinsames Jackpotsystem zu verbinden, will APEX den Betreibern vor allem eines bieten: Flexibilität bei der Bestückung ihrer Säle, ohne dass die Spannung für die Gäste darunter leidet.